Neuzugang Venue 8 Pro

…Und wieder einmal hat der Konsum zugeschlagen.

Seit einer Woche beherberge ich ein nagelneues Dell Venue 8 Pro. Das Venue 8 Pro ist ein 8 Zoll Tablet mit Windows 8.1 Pro, also quasi ein vollwertiger PC – von den fehlenden Anschlüssen und Erweiterungsmöglichkeiten einmal abgesehen.

An Anschlüssen gibt es das absolute Minimum:

  • Micro-USB zum Laden und zum Anschließen von USB Geräten (mit dem entsprechenden Adapter)
  • 3,5 mm Kopfhöhrerbuchse
  • microSD Kartenslot

Aber da man inzwischen selbst bei Notebooks die halbe Tasche voller Adapterkabel braucht und ein richtiger USB Port nicht ins schlanke Gehäuse gepasst hätte, ist das zu verschmerzen. Wem ist aufgefallen, dass kein Displayport o.ä. verfügbar ist? Der Dell unterstützt dafür wohl das drahtlose miracast Übertragungsverfahren, aber mangels Gegenstelle kann ich das nicht testen.

Im Lieferumfang ist neben dem reinen Tablet nur das USB Ladekabel mit Netzteil und auf der Software-Seite Windows 8.1 Pro mit Office Home and Student 2013.

Wichtig war mir das Windows 8.1 Pro, d.h. man kann alle herkömmlichen Programme (auch außerhalb des Windows Stores) installieren. Auf dem Screenshot sieht man bspw. die Drucker Software (drucken über WLAN funktioniert hervorragend) und Photoshop Elements. Ein weiterer Pluspunkt im Vergleich mit den meisten anderen Tablets – man kann mehrere Benutzer anlegen und so bspw. auch Familienmitgliedern einen eigenen Account anlegen.

Mit fast 9 mm Dicke hatte ich mir das Venue viel dicker vorgestellt, aber dank der abgerundeten Kanten und der gummierten Rückseite liegt es wunderbar in der Hand und wirkt richtig schlank.

 

Doch nun zu den inneren Werten (mehr dazu auf der Produktseite von Dell):

  • CPU: Intel Atom Z3740D Prozessor (4 Kerne, bis zu 1,8 GHz, 2 MB)
  • Grafik: Intel HD-Grafik
  • RAM: 2 GB DDR3L-RS-Speicher, 1.600 MHz, Single-Channel
  • Speicher: eMMC-Festplatte, 32 GB
  • Display: IPS-Display, 8″, HD (WXGA mit 1.280 x 800), kapazitiver Touchscreen mit 10 Berührungspunkten

Um ein Gefühl von der Leistung zu bekommen (zumindest im Vergleich mit eigenen Geräten) habe ich in den Screenshots auch Benchmarkwerte angefügt. Alles andere ist absolut subjektiv. So ging das Öffnen und Anzeigen von RAW Bild-Dateien in der bordeigenen Anwendung erstaunlich flott während alleine das Starten von Photoshop relativ langsam ist. Man darf eben von einem mobilen Miniaturgerät keine Wunder erwarten. Die interne Festplatte des Laptops, an dem ich gerade schreibe, erreicht im gleichen Benchmark den dreifachen Durchsatz. Apropos Festplatte – nach Installation meiner Apps und einer Handvoll Windows Programme (Photoshop allein belegt 2,6 GB) sind nur noch etwas über 4GB frei. Das war bei 32 GB Gesamtkapazität allerdings nicht anders zu erwarten. Die 64 GB microSD Karte ist bereits auf dem Post-Weg…

Zuletzt noch der Preis:
UVP bei Dell ist derzeit 269,- €,
bei Amazon ist es noch nicht zu haben,
bei notebooksbilliger.de bekommt man es (wie ich) für 249,- €.
Damit ist dieser Mini-PC billiger als die meisten Smartphones ohne Vertrag und für mich ein absolutes Muss-Haben-Gadget…

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